Mitgliedschaft

Beitritt, Beiträge, Jahreshauptversammlungen, Vorstand und anderes:
Eine Mitgliedschaft bei der Stadtkapelle Bergen-Enkheim zu erwerben ist kein Problem, bedarf aber der üblichen Formalitäten. Hierzu gehört ein Beitrittsformular, Beiträge, eine Satzung und die Absicht, einer Blaskapelle irgendwie fördernd beizutreten. Auf welche Art diese Förderung stattfindet, bleibt einem neuen Mitglied natürlich selbst überlassen.
Die meisten finden die gebotenen Gelegenheiten zum Musikmachen interessant. Viele anderen haben Spass als rein fördernde Mitglieder, die alle Gelegenheiten nutzen, anderweitig aktiv am Vereinsleben teilzunehmen.
Die aktuellen Mitgliedszahlen belaufen sich auf ungefähr 70 „musizierende“ Musiker (etwas mehr als die Hälfte im großen Orchester, die anderen in Ausbildung und größtenteils im Nachwuchsorchester aktiv) und weitere 210 rein fördernde Mitglieder.

Ein Instrument spielen oder erst erlernen:
Die meisten stoßen zu uns, um Musik zu machen. Hier freuen wir uns wirklich über jeden der kommt. Natürlich gibt es von uns besonders bevorzugte – und natürlich auch weniger interessante Instrumentengruppen. Das liegt in erster Linie daran, dass wir natürlich bestrebt sind, unsere Kapelle spielfähig zu erhalten und deshalb auch ein wenig in die Zukunft planen. Von daher müssen wir sehen, dass alle Instrumente, die für unsere Musik nötig sind, auch vernünftig besetzt sind.
Im Moment sind natürlich die eher seltener besetzten Instrumente wie Waldhorn, Tenorhorn, Trompete, Flügelhorn, Oboe und Fagott interessant. Aber auch über Musiker der traditionell eigentlich beliebten Instrumente wie Saxophon und Schlagzeug würden wir uns freuen. Zum Schlagzeug zählt übrigens aus unserer Sicht fast alles, worauf man herumhauen kann, also auch Pauken, Congas, Hölzchen (Claves), Bongos, Glockenspiel, Guiro (Gurke), Rassel (Shaker), Glocke und alles, was irgendwie mit Percussion zu tun hat.
Blasinstrumente zählen natürlich hierzu genau nicht, obwohl hier zwischen den einzelnen Instrumentengruppen einige wohlwollende Witze auf Kosten der jeweils anderen Register erzählt werden. Genaugenommen fehlt hier eigentlich eine Sammlung aktueller Schlagzeugerwitze, die bekannten Frotzeleien zwischen Blechmusikern mit denen der Holzfraktion und aller drei Fraktionen gegen die Dirigenten. Bis wir so eine eigene Seite haben, möchten wir gerne auf die Seite mit den Witzen beim Musikverein Hilpertsau verweisen, die eine liebevoll gepflegte Auswahl bietet.

Beiträge:
Die Beitragssätze unterscheiden genau drei Stufen:

Mitglieder € 3.- pro Monat
in Ausbildung € 38.- pro Monat
Ehrenmitglieder sowie
Wehr- und Zivildienstleistende nix

Wir finden, das ist nicht kompliziert und auch nicht viel. Es hört sich bei den Musikern in Ausbildung vielleicht nach viel an. Aber im Schnitt tragen sie damit etwa die Hälfte der eigentlichen Ausbildungskosten.

Beitrittsformular:
Üblicherweise werden Beitritte während einer unserer Proben oder sonstiger Veranstaltungen beantragt. Aber zur Sicherheit ist unsere Beitrittserklärung hier als PDF-Dokument eingehängt.

Satzung:
Mit dem Beitritt erkennt ein neues Mitglied unsere Satzung und unsere Datenschutzordnung an. Nachfolgend bieten wir die Möglichkeit, sich diese online anzuschauen oder auszudrucken. Durch unsere Satzung unterscheiden wir uns nur unwesentlich von anderen Vereinen jeder Art. Es findet sich dort der Zweck des Vereins, die grundsätzliche Organisation, dessen Verwaltungsvorschriften, die Grundlagen all dessen also, wie unser Verein aufgebaut ist und funktioniert (hier die aktuelle Satzung und die Datenschutzordnung, beide vom Juni 2018).

Jahreshauptversammlung:
Ende eines jeden Januars findet alljährlich eine Jahreshauptversammlung statt. Dort finden Vorstandswahlen statt, da üblicherweise alle Vorstandsmitglieder nur auf ein Jahr gewählt sind (Ausnahme zur Vorbereitung des 125-ten Jubiläums im Jahr 2006 gilt einmalig eine 2-jährige Amtszeit). Auch gilt es, die Berichte der Vorsitzenden (den Geschäftsbericht), der Kasse und der musikalischen Leiter zu hören und zu diskutieren. Bei diesen Versammlungen ist unser Verein und bislang jeder Vorstand bestrebt, eventuelle kontroverse Themen im Vorfeld zu klären, um an diesem Abend nicht die Probleme, sondern Lösungen zu präsentieren. Etwas, was sicher nicht immer funktioniert und auch nicht funktionieren kann, aber durch jeden Vorstand der letzten 20 oder 25 Jahre angestrebt wird.

Vorstand:
Hier unterstecheidet sich die Stadtkapelle etwas von vergleichbaren Vereinen, denn der Vorstand setzt sich mit zwei Ausnahmen nur aus aktiven Musikern zusammen (ein Bild der aktuellen Vorstandsmitglieder findet sich unter dem Link Kontakt). „Die im Vorstand“, heißt es anderswo, bei uns ist es „unser Vorstand“ – das klingt schon ein wenig angenehmer, speziell für die Vorstandsmitglieder. So heißt es eben auch nicht: „unser Vorsitzender hat sich geäußert“, sondern eher: „unsern Willes maant“, woraufhin natürlich ebenso viel oder wenig passiert, wie bei der ersten Formulierung. Nur persönlicher ist es halt.
Die Aufgaben des Vorstands sind grob in der Satzung definiert. Hier werden Jobs für

die Organisation (Vorsitzende),
das Finanzielle (Kassierer),
für alles Schriftliche (Schriftführer),
alle Besitztümer (Archivare) und
sonstige Aufgaben (Beisitzer)

aufgeführt.
Tatsächlich werden im Vorstand darüber hinaus viele weitere Probleme und Aufgaben gelöst oder behandelt, die aber nicht an ein Amt gebunden sind.
Der Vorstand tagt offiziell etwa alle 6 Wochen. Bei Bedarf können aber auch Mini-Vorstandssitzungen (dann aber im Stehen) in einer Probenpause abgehalten werden. Das führt zumeist erstaunlich schnell zu brauchbaren Lösungen aktueller Fragen.
Daneben werden zur vorstandsinternen Kommunikation durchaus moderne Medien wie Telefon (!), auch schnürlefreie und e-Mail genutzt, so dass häufigere Vorstandssitzungen unnötig und die stattfindenden recht effektiv geworden sind.
(hkl)